MiraNext · Newsroom

Made in Austria — warum lokale Radiologie-IT 2026 wichtiger ist denn je

Souveränität ist 2026 keine politische Floskel mehr, sondern eine ökonomische und regulatorische Notwendigkeit. Warum MiraNext bewusst in Salzburg sitzt — und was das für Sie heißt.

Wir hätten MiraNext überall bauen können. San Francisco, Tel Aviv, Bangalore — typische Software-Standorte mit großem Talent-Pool und vergleichsweise günstigem Capital. Wir haben Salzburg gewählt. Und das war keine Lifestyle-Entscheidung, sondern eine strategische.

Grund 1: Wer in Salzburg sitzt, denkt in DACH-Praxisrealität. Das österreichische ELGA-System, die deutsche KBV-Anbindung, die Schweizer GTIN-Logik — das sind keine "Features", die man als Add-on dranbaut. Das sind 200 Detailregeln, die zwischen einem brauchbaren RIS und einem unbrauchbaren entscheiden. Wir wissen es, weil unser CMO selbst Radiologe ist und unser Engineering-Team täglich mit Radiologinnen am Institut Doringer in Salzburg arbeitet. Ein US-Anbieter, der "EU-Region" verspricht, hat diese Detail-Tiefe nicht — egal wie sehr er es will.

Grund 2: Datensouveränität ist 2026 keine Diskussion mehr — sie ist Pflicht. Seit Schrems II ist klar: Patientendaten in der Hand eines US-Konzerns sind in einer rechtlichen Grauzone, auch wenn die Daten physisch in Europa liegen. Die deutsche BfDI, die österreichische DSB und die französische CNIL haben mehrfach klargestellt: Gesundheitsdaten sollten in europäisch souveräner Infrastruktur verarbeitet werden. Wir hosten ausschließlich in EU-Rechenzentren in Wien und Frankfurt, bei nach BSI C5 zertifizierten Cloud-Anbietern. Die vollständige technische Architektur wird Kunden unter NDA offengelegt — kein Schaufenster-Marketing, sondern auditierbare Realität.

Grund 3: Persönliche Erreichbarkeit, nicht Ticket-Roulette. In einer mittelständischen Radiologie-Praxis ist der Implementation-Lead nicht eine Stimme am Telefon, sondern eine Person. Wir kommen vor Ort — Salzburg, Würzburg, Wien, München, Linz, Innsbruck. Wir frühstücken mit der MTRA, die mit dem System arbeitet. Wir sehen, wo das System klemmt, weil wir daneben sitzen, wenn es passiert. Das macht ein US-Anbieter mit einem 24/7-Support-Center nicht. Auch nicht für einen Premium-Support-Aufpreis.

Grund 4: Wir haften nach österreichischem Recht. Wenn etwas schiefgeht, müssen Sie nicht in Delaware oder Dublin klagen. Sie klagen in Salzburg, auf Deutsch, mit österreichischem Anwalt, vor einem österreichischen Gericht. Das ist nicht trivial — gerade in einem regulierten Sektor wie Medizin-IT, wo Datenschutzvorfälle und Funktionsausfälle unmittelbare Patienten-Konsequenzen haben können.

Was es nicht heißt. "Made in Austria" ist keine Provinzialität. Wir nutzen weltweit beste Technologie (Confidential Computing von Intel und AMD, KI-Inferenz-Bibliotheken aus der globalen Open-Source-Community, Cloud-Infrastruktur von zertifizierten Anbietern). Wir sind global up-to-date. Aber das *Auslieferungs-Versprechen* ist regional: Was bei uns rausgeht, ist auf DACH-Praxisrealität zugeschnitten und in DACH-Hand auditierbar.

Wer das mit uns gehen will. Wenn Sie eine Radiologie-Praxis oder ein Bildgebungs-Zentrum in Österreich, Deutschland oder der Schweiz führen — und die Wahl haben zwischen einem US-System mit "EU-Region" und einer DACH-Plattform mit Schwerpunkt auf Ihrer Praxisrealität — laden wir Sie zum Erstgespräch ein. 20 Minuten. Live am Beispielmandanten. Salzburg, vor Ort oder remote. Wir freuen uns auf das Gespräch.